Die Bürgerkarte

Die Bürgerkarte dockt an das Prinzip einer Kundenkarte an, kann aber noch viel mehr.
Der Kurzfilm rechts gibt einen ersten Eindruck.

Die Bürgerkarte wird in der Regel von den teilnehmenden Bürger- und Förderprojekten verteilt. Alternativ kann die Bürgerkarte aber auch selbst ausgedruckt werden. Dann kann es losgehen:

  • Wird die Bürgerkarte beim Bezahlen bei den teilnehmenden Anbietern vorgezeigt, erhält das vom Kunden ausgewählte Förderprojekt eine Gutschrift in Höhe von 1,8 % vom Rechnungsbetrag.
  • Weitere 0,2 % fließen in das regionale Bürgervermögen, über dessen Verwendung das  Bürgerparlament entscheidet.

Für die Bürger:innen fallen keine Mehrkosten an, denn bezahlt wird das Ganze von den teilnehmenden Anbietern, als Dankeschön für den regionalen Einkauf. Die Karte funktioniert anonym und erfordert keine persönlichen Daten.

Durch die Bürgerkarte werden

  • das faire Miteinander von Wirtschaft und Gemeinwohl gefördert
  • regionale Bürgerprojekte und Vereine gestärkt
  • der lokale Handel unterstützt
  • regionale Wirtschaftskreisläufe aufgebaut
  • Transportwege reduziert
  • bürgerschaftliches Engagement gefördert
  • die Innenstädte bunt und lebendig gehalten
  • unsere Region aktiv gestärkt!

Win-Win-Situation

Das Prinzip der Bürgerkarte basiert auf dem fairen Miteinander von Wirtschaft und Gemeinwohl. Die Vereine empfehlen den lokalen Handel und die lokalen Unternehmen unterstützen die Vereine. Alle Seiten profitieren von einem wachsenden lokalen Umsatz und regionalen Wirtschaftskreisläufen: Bürgerinnen und Bürger, Förderprojekte, Anbieter, die Städte und die Region. Die Bürgerkarte wurde vom Verein BÜRGER-vermögen-VIEL e. V. ins Leben gerufen. Das Bürgerprojekt ist mehrfach ausgezeichnet und prämiert. Das Nachhaltigkeitsnetzwerk wirundjetzt e. V. hat die Bürgerkarte in der Region Bodensee-Oberschwaben im Jahr 2017 als Träger aufgebaut.